| Urmanus - Der Tourist aus der Bronzezeit |
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Umfangreiche Untersuchungen, die seit dem Jahre 2006 von der Kirchengemeinde veranlasst wurden, haben ergeben, dass es sich um die Überreste eines etwa 40 Jahre alten, ca. 164 cm großen, schmächtigen Mannes handelt, der zwischen 1150 und 1250 v. Chr. in einem Hohlraum eines nicht natürlichen Todes gestorben ist. Wir wissen, dass er höchst wahrscheinlich ortsfremd war und sich von Gemüse und Hülsenfrüchten, weniger von Getreide, ernährt hat. Das Skelett aus dem Übergang von der mittleren zur späten Bronzezeit ist eine Rarität, da seit dem Jahre 3200 v. Chr. Leichen verbrannt wurden. Die verschiedenen Analysen machen „Urmanus“, wie er als Ergebnis eines Wettbewerbes genannt wird, zu einem der best untersuchten vorgeschichtlichen Menschen in ganz Ostwestfalen und darüber hinaus ist er für die Erforschung der Bronzezeit wissenschaftlich von großer Bedeutung. Die erhaltenen Gebeine dieses Menschen sollen in einer Vitrine in der Kirche ausgestellt und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Urmanus-Gebeine (2009 Ausstellung zur 1000 Jahrfeier Manrode-Ananroth) |





















Im Jahre 1956 wurden bei Abräumarbeiten im ehemaligen Steinbruch Scherf im Ranzengrund nahe des heutigen Dorfes Manrode Skelettteile eines Menschen gefunden.
